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Samstag den 14. Sept 2013 .

Unser Bring-Team chauffierte uns zum HH-Flughafen,
wir checkten ein und durften wegen Jouline zuerst an Board.
Den Start fand Joi besonders lustig… soviel hat kein anderes Kind gelacht.

In der Türkei… ein heißer Empfang bei 40°C, mit persönlichem Abholservice von MyDolphins direkt zum Hotel. Ein toller Service.
Das Hotel ist gut auf Kinder mit Behinderung eingestellt.
Wir hatten sogar ein spezielles Bett für Jouline im Zimmer, welches von MyDolphins auf unseren Wunsch extra angefertigt wurde.

Nachdem wir uns etwas eingelebt hatten, lernten wir auch nach und nach die anderen Delphinteilnehmer kennen.
Eltern, Kinder, Therapeuten, unsere Ärztin und Jürgen Kalwey.

Bis Dienstag mussten wir uns mit „im Pool plantschen“ und einem Strandbesuch begnügen, war für Jouline kein Problem…
aber für uns… beim Duschen mit unserer „panierten“ Jouline.
Dann ging es mit erhöhtem Puls im MyDolphins-Bus zu den Delfinen.
Dort angekommen, war die bis dahin völlig relaxte Mama plötzlich am Weinen.
Endlich war es soweit, wofür wir und unsere Freunde und Helfer, solange „gearbeitet“ haben.

Jouline interessierte sich die ersten Tage im Wasser, gar nicht für die Delfine, sondern nur für das Wasser allgemein.
Auch das Festhalten von den Therapeuten bei den Delfinen störte sie und war deshalb des Öfteren am Meckern.

Ab dem 4. und 5. Tag akzeptierte Sie die Delfine, und auch den Therapeuten fiel es langsam leichter unsere Meerjungfrau zu bändigen.

Sie berührte die Delfine mit Händen und Füßen, sie streichelte ihren „Bender“ (so heißt ihr Delfin)
und später „knabberte“ sie sogar mal an seiner Rückenflosse.

Jouline wurde immer ruhiger und durfte dann sogar zu den Beluga Walen ins Becken.
Und wir auch… unbeschreibliche Gefühle, Emotionen, wenn man mit diesen Tieren Körperkontakt hat. Einfach unglaublich.

Die Tage vergingen und Jouline wurde täglich ruhiger und entspannter…  nicht nur bei den Delfinen.
Nach jedem Delfinbesuch folgte noch eine Galileo Anwendung im eigenen Therapieraum von MyDolphins innerhalb des Hotels.

Jouline plantschte und tobte auch in den Hotelpools…lernte sogar ein bisschen schwimmen.

Auch unsere kleinen Ausflüge mit Jouline waren kein Problem.
Sie war meistens artig und bis auf einen einzigen Bock, sehr interessiert an allem was sie sah.

Nach den 2 Wochen bemerkte man die Fortschritte in der Schule sofort und auch die Busbegleitung sprach uns sofort darauf an.
Damit steht fest:  Nach der Therapie… ist vor der Therapie!!!